Im November 2022 trat der mir bis dahin noch nicht bekannte Gitarren-Virtuose Stefan Sell im Rahmen des Gunzenhäuser Erzählfestes in der Veranda-Guitar-Gallery auf. Er ist Konzertgitarrist, Komponist, Autor, Erzähler und Produzent. Nach einer klassischen Gitarrenausbildung bereiste er Spanien mit dem Flamenco-Theater fuegos de miel. Mitte der 1990er Jahre war er Chefredakteur des bundesweiten Kulturmagazins foglio. Sell ist Preisträger des 1. Kölner-Open-Mike-Wettbewerbs. Er initiierte Kompositionsprojekte im Bereich der Neuen Musik und war als Musikalischer Leiter und Klangregisseur an einem Projekt der Staatsoper Stuttgart beteiligt. Musikalisch begleitete er die Lyrikprogramme des Rezitators Lutz Görner und sorgte für die Musik der Literaturstunde im Circus Roncalli. Nach seinem Konzert in Gunzenhausen sah er sich sichtlich beeindruckt meine Gitarrensammlung an. Speziell mein Stereoumbau einer alten Teisco Spectrum 5 (letztes Foto Mitte) hatte es ihm angetan. Nachdem wir uns fachlich und menschlich hervorragend verstanden, kam es im Laufe einiger Begegnungen zu einer Auftragserteilung zum Bau einer speziellen „Stefan Sell Stereo“ Gitarre. Sie sollte die Bespielbarkeit einer guten Fender und eben eine absolute Trennung der drei hohen von den drei tiefen Saiten aufweisen. Das Ergebnis seht ihr hier. Verbaut wurde ein erstklassiger Strat-Hals, ein kupferfarbener Telebody in „Relic-Optik“ und zwei rare Keystone USA Noiseless Pickups (by Bill Lawrence), die über ein Stereopoti auf zwei getrennte Ausgangsbuchsen geführt werden. Die dadurch erzielbaren Stereoeffekte an zwei Amps sind umwerfend! Im Video zu sehen ist das Experimentalstück „Oreja Del Alma“.
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